Foto: Screenshot arte-Mediathek
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Union(s) Européennes, Ambassadeurs de l’Europe de demain

Eine ebenso kuriose wie wunderbare Ausstellung wurde in diesen Tagen in Paris installiert. Das Erasmus Studenten-Austauschprogramm hat Menschen aus vielen Europäischen Ländern nicht nur zusammen studieren lassen, auch die Liebe kam dabei ins Spiel und es entstanden neue Familien über Ländergrenzen hinweg.

Erasmus feiert dieses Jahr seinen 30. Geburtstag. Über drei Millionen Studenten haben seit dem Beginn 1987 an dem Programm teilgenommen und viele dabei auch noch den Partner fürs Leben gefunden. „Unions Européennes“ (Europäische Unionen) nennt sich deshalb auch die Fotoausstellung, die anlässlich des Erasmus-Jubiläums seit Juli zu sehen ist.

In einem langen Wandbild von 135 Metern entlang des Bahnsteiges der Metrostation Montparnasse in Paris, sind die Porträts von 22 binationalen Familien ausgestellt, bei denen sich die Eltern in dem Studentenaustauschprogramm Erasmus kennen lernten.

Die Ausstellung „Union(s) Européennes, Ambassadeurs de l’Europe de demain“ (Vereinigte Europäer, Botschafter des Europas von morgen), wurde vom Ministerium für europäische und auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit der RATP* organisiert und am Donnerstag den 6. Juli von Nathalie Loiseau, Ministerin für europäische Angelegenheiten eröffnet. Die Ausstellung wird während des ganzen Sommers bis Anfang September zu sehen sein.

Mehr dazu auf der Seite des Europäischen Parlaments – Bureau d’information en France – und auf arte.

*staatliche Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs in Paris

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