Bereits vor 14 Tagen hatte Martina Michels anlässlich der Besuche der Präsidenten von Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, Rivlin und Abbas, auf die Notwendigkeit verwiesen, dass die Europäische Union den Nahost-Friedensprozess an die Spitze ihrer internationalen Agenda nicht nur durch Erklärungen, sondern durch konkrete Aktionen setzen muss. In dieser Woche sprach die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, zum neuen Bericht über die Arbeit des Nahost-Quartetts und neue Initiativen für einen Friedensprozess. Martina Michels äußerte sich in der anschließenden Debatte, denn soll Diplomatie greifen, muss die EU viel mehr für den Alltag eines Friedensprozesses tun, denn Kompromissfindung und Abbau von Hass wächst nur von unten.

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