Ein knappes Jahr nach der feierlichen Verkündung des Pakt von Amsterdam (wir berichteten), in es soweit: Auf der Webseite „Futurium“ wirbt die EU-Kommission seit März 2017 für die EU-Städteagenda. Europäische und internationale Vernetzung von Städten und städtischen Räumen im Rahmen von Partnerschaften zu aktuell 12 prioritären Themenstellungen soll helfen, sich über nationale und europäische Gesetzgebung, Finanzierungs- und Entscheidungsstrukturen und letztlich die Lebensqualität in städtischen Gebieten zu verbessern.

Die Stadt Berlin beispielsweise engagiert sich in der Partnerschaft „Inklusion von Migranten und Geflüchteten“. Ende Mai 2017 wird diese Arbeitsgruppe, die von der Stadt Amsterdam koordiniert wird, einen Entwurf für einen Aktionsplan vorlegen, der bis Ende September in die öffentliche Debatte gestellt wird.

Im Rahmen der Urbanen Agenda ist seit Oktober 2016 auch ein „One-Stop-Shop“ online, der Informationen zu EU-Förderinstrumente für Städte zusammenstellt. Verlinkt über eine Datenbank sind ebenso Studien, laufende EU-geförderte Projekte und Europäische Preise im Bereich Stadtpolitik und Stadtentwicklung.

Beide Webseiten sind noch im Aufbau und leider noch immer nur in englischer Sprache vorhanden.

Konkrete Tipps zu EU-Fördermitteln für Projekte zum Beispiel im Bereich Integration und Migration sind auch auf www.eu-foerdermittel.eu zu finden – ein Service von DIE LINKE. im Europaparlament.

Kategorien: Europa vor Ort und Regionalpolitik.