… sondern als solche erzogen!

Das schrieb der niederländische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam (1467-1536), dessen Lebenswerk es war, anderen Bildung und Bildungschancen zu vermitteln. Ihm zu Ehren wurde genau vor 30 Jahren das Erasmus-Programm der Europäischen  Union gestartet

Erasmus+ ist Teil des „Lifelong Learning Projects“ der EU, das eine multinationale Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen ermöglicht.

Gegründet wurde es durch den Beschluss 87/327/EWG des Rats der Europäischen Union am 15. Juni 1987 und hat sich zum Ziel gesetzt, so vielen Studenten wie möglich dabei zu helfen, ihre späteren Chancen durch einen Auslandsaufenthalt während des Studiums zu verbessern. Zudem unterstützt Erasmus auch den Austausch und die Kooperation zwischen den Hochschulen, und ist unter anderem für die Einführung des Leistungspunkte-Systems (ECTS) verantwortlich. Dies ist die Grundlage dafür, dass die erzielten Studienleistungen in den verschiedenen europäischen Ländern heutzutage leichter miteinander verglichen werden können.

Das Gesamtbudget des Programms beträgt etwa jährlich 450 Millionen Euro aus dem Haushalt der EU, der wiederum durch die Beiträge der Mitgliedsländer finanziert wird. Für Deutschland betrug der normale Mobilitätszuschuss zuletzt etwa 200 Euro pro Person und Monat. Studenten mit besonderem Bedarf (etwa Behinderte) können dabei erheblich mehr bewilligt bekommen. Dieser Betrag hängt jedoch ab von der Anzahl der Erasmus-Studenten in jedem Jahr.

Wir gratulieren zu 30 Jahre Erasmus+ und möchten gleichzeitig auf unsere Fördermittelseite hinweisen. Dort kann man mehr über das Erasmus-Programm und andere geförderten Projekte erfahren.

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